Neues von der Stiftung Schulpforta



Saisonstart 2012 - Stiftung Schulpforta mit neuen Angeboten


Abtskapelle mit Fürstenhaus

Anfang April 2012 startete die aktuelle Besuchersaison der Stiftung Schulpforta.

Interessierte Besucherinnen und Besucher können seitdem wieder einen Erkundungsgang durch den historischen Schulgarten (heute Schulpark) unternehmen, die Klosterkirche besuchen, sich an dem Kreuzgang erfeuen und einen Blick in die Abtskapelle werfen.

Aber auch online gibt es Neues. Seit April 2012 können Sie eine Auswahl der Artikel, die wir vor Ort in unserem modernen Besucherempfangszentrum anbieten, auch bequem online bestellen. Nutzen Sie herfür bitte unseren neuen:

[Online-Shop]

 



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Unterstützung der Teilnahme von vier Schülerinnen an Projekt in Kenia

Ende des letzten Jahres (27.12.11 bis 24.01.12) fuhren 4 Schülerinnen nach Kenia, um innerhalb des Projektes >Welt:Klasse< bei der Arbeit - Anbau/Ernte/Verkauf von Macadamia-Nüssen - zu helfen. Lesen Sie hier die Schilderung ihrer Eindrücke:

 

Dort, wo die Elefanten Vorfahrt haben

Unsere Reise nach Kenia liegt mittlerweile hinter uns - der Geschmack von Ananas, die schwarzen, geflochtenen Zöpfe der Schulkinder, unsere schmutzigen Hände von der Arbeit auf dem Feld sind jetzt nur noch Erinnerungen.

Wir (Kim, Cordula, Anna und Maxi) sind vier Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12, die im Winter 2011 mit der Welt:Klasse Pforte Stiftung für einen Monat nach Kenia geflogen sind. Zusammengefunden haben wir uns allerdings viel früher, denn die Reisevorbereitungen haben sich über den Zeitraum eines gesamten Jahres hingezogen. Das Projekt sieht für seine Teilnehmer ein selbstständiges Fundraising von 2000 € pro Schüler vor, das für uns wahrscheinlich die größte Hürde, gleichzeitig aber auch den größten Erfolg darstellte.

Schon im Juni 2011 wurden wir während eines von der Stiftung Welt:Klasse organisierten, zweitägigen Seminars auf das Zusammenspiel in der Gruppe und den Aufenthalt in Kenia vorbereitet, doch eine richtige Vorstellung vom Leben in Afrika hatten wir mitnichten. Plötzlich ging alles sehr schnell, und wir vier saßen im Flugzeug Richtung Äquator.

Wir wurden schnell und herzlich aufgenommen, und konnten unseren Guide Anthony, in dessen Familie wir in der ersten Woche untergebracht waren, mit Fragen aller Art bombardieren. Das half uns, recht schnell Zugang zum kenianischen Alltag zu finden, denn von Hochzeiten bis zum Bildungssystem wurde nichts ausgelassen. Die erste Woche in Thika, eine Autostunde über staubige Straßen von Nairobi entfernt, verbrachten wir damit, uns einen Überblick über Markt- und Bildungswesen zu verschaffen, trafen einen sesshaft gewordenen Massai Bauern, der uns mit seiner vollkommen autarken Farm ziemlich beeindruckte und lernten auch so einiges über kenianische Geschäftsführung, da Anthony von früh bis spät per Telefon mit seinen Partnern kommunizierte.

Die zweite und dritte Woche, die wir in einem Dorf im nordwestlichen Embu County verbrachten, verliefen um einiges ruhiger. Dort war es uns zur Aufgabe gemacht worden, Macadamiabäume zu pflanzen und verschiedene Farmer, die Mitglieder der Vereinigung „Macadamiafans“ geworden waren, zu interviewen.

Die Macadamiafans-Bauern (im nächsten Jahr sind es schätzungsweise 500 Mitglieder) verdienen für jedes Kilo „guter“ Nüsse 85 Kenyan Shilling, was ungefähr 85 Cent entspricht. Dieser konstante Preis hat viele Bauern dazu bewegt, dem Projekt beizutreten, da er nicht von allen Abnehmern gewährleistet wurde. Oft verdienten die Bauern willkürlich viel oder wenig. In der von uns besuchten Macadamiafans Fabrik werden zudem regelmäßig Infoveranstaltungen zum organischen Anbau für interessierte Bauern angeboten. Jeder Bauer erhält eine Nummer, unter der man ihn später im Internet finden kann (hier kommen wir ins Spiel: mit den Interviews soll das Leben der Bauern möglichst vielfältig beleuchtet werden und den Käufern veranschaulicht werden.)

Im Dorf lebten wir jeweils zu zweit in zwei Gastfamilien, und nahmen mit dem ländlichen Lebensstil unerwartet schnell die Ess-, vor allem aber die abendlichen Fernsehgewohnheiten unserer Familien an. Die Arbeit wurde jeweils auf den Farmen unserer Familien verrichtet, doch da wir über die Weihnachtsfeiertage und Neujahr unterwegs sind, hat es durchaus genug Zeit zum Verschnaufen gegeben. Sicher mussten wir uns mit ärmeren Verhältnissen auseinandersetzen, als wir gewohnt sind, jedoch sind wir von der wirtschaftlichen Entwicklung und Eigendynamik positiv überrascht worden, nicht zuletzt in den Momenten, in denen wir mehr von den Farmern als sie von uns lernen konnten.

Dabei sehen wir das Konzept der Welt:Klasse Stiftung, die von Matti Spieker begründet worden ist, durchaus als umgesetzt: tagtäglich erhalten wir Impulse, uns mit Themen wie Globalisierung, Entwicklungszusammenarbeit und Interkulturalität auseinanderzusetzen und hoffen, diese mithilfe unseres Blogs auch an Mitschüler weiterzugeben.

Während unserer letzten Sonnentage, die wir in der Hauptstadt Nairobi verbringen, besuchten wir Unternehmen wie KOAN (Kenya Organic Agriculture Network),dass sich gründete, um den Sektor der organischen Agrarwirtschaft in Kenia zu koordinieren und verbrachten einen Tag mit den Schülern einer Slumschule, besuchen weitere Märkte, einen Massai Comunity und das aufwendig gestaltete Nationalmuseum- müssen allerdings auch feststellen, dass unsere Energie sich langsam aufbraucht, oder sich jedenfalls mit einer gewissen Vorfreude auf Zuhause vermengt.

Doch hier angekommen, ist uns erst einmal ziemlich kalt. Da helfen die mitgebrachten Ananas nur wenig, wir müssen in den sauren Apfel beißen. Glücklicherweise wird die Erinnerung an die Reise für immer süß bleiben, wir möchten Danke sagen für die Unterstützung unserer Sponsoren, und ein besonders großes“ Asante“ an die Stiftung Schulpforta!

 



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Start für die touristische Erschließung des Klosters Pforta


Im April 2012 beginnt die umfassende Neugestaltung des Klostergeländes in Schulpforte. Das ehrgeizige Projekt, dass mit 2,9 Millionen Euro vom Land Sachsen-Anhalt und von der Europäischen Union gefördert wird, steigert die Attraktivität des Areals für Besucher und Touristen erheblich.

Nach dem Abriss älterer Gebäude, wie eines Stalles und der ehemaligen Hopfendarre, erfolgt in den nächsten zwei Jahren der Bau eines neuen, zweigeschossigen Besucherzenztrums. Umsäumt wird dieses von unterschiedlich gestalteten Freiflächen, wie einem Obstgarten, einem Kräutergarten und einem Themenspielplatz. Und natürlich werden auch öffentliche Toiletten ebensowenig fehlen, wie ein großzügiger, auch für Reisebusse geeigneter Parkplatz.

Freuen Sie sich mit uns auf die enorme kulturtouristische Aufwertung der geschichtsträchtigen Anlage zum Nutzen von Stiftung und Landesschule Schulpforta.



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Das Himmelslicht der Zisterzienser


Speiche der Fensterrose in Grisaillemalerei

In der Klosterkirche St. Marien zur Pforte soll die einzige in Europa erhaltene Verglasung einer Fensterrose in Grisaille Malerei in ihrer Ursprungsform wieder hergestellt und eingesetzt werden. Dazu sind umfangreiche Restaurierungsarbeiten notwendig.

Helfen Sie mit bei der Bewahrung eines einzigartigen Kulturgutes "Das Himmelslicht der Ziesterzienser".

Spendenkonto

Bankverbindung: Sparkasse Burgenlandkreis

Kontonummer: 3 320 024 590

BLZ: 800 530 00

Verwendungszweck: Fensterrose



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Romanik an Saale und Unstrut - Burgen, Dome und Schlösser

prickelnd | historisch | aktiv | mystisch

Romanik im Süden Sachsen-Anhalts

Uta von Naumburg, der heilige Brun von Querfurt, die Merseburger Zaubersprüche, die heilige Elisabeth von Thüringen, stolze Fürsten, edle Ritter, Land- und Geistesleben gleichermaßen kultivierende Mönche und noch vieles mehr verbinden sich mit der traditionsreichen hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut.

"Doch die Ritter sind verschwunden …" heißt es im berühmten Lied "An der Saale hellem Strande". Geblieben aber sind einzigartige Baudenkmale wie mächtige Adelsburgen, beeindruckende Dome und Kirchen oder imposante Klosteranlagen als Zeugnisse einer glanzvollen Vergangenheit. Atemberaubende Kunstschätze üben noch heute ihre nahezu magische Faszination aus.

Unter dem Titel "Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut" wird bei der UNESCO die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der Menschheit bis 2015 beantragt.

Wir laden Sie ein, die ferne und doch zugleich nahe facettenreiche Welt der Romanik zu entdecken:

[alle Angebote als PDF-Download]



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Kulturtouristische Studie zum Standort Schulpforta


Bildklick führt zum PDF-Download

Studie Schulpforta

Die Stiftung Schulpforta hat mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt eine kulturtouristische Studie zum Standort Schulpforta erarbeiten lassen. Auftragnehmer war eine Arbeitsgemeinschaft aus der ProjectM GmbH Berlin, den Architekten Bräunig, Halle, sowie den Landschaftsarchitekten Donath+Richter, Dresden.

Das Ergebnis der Studie liegt vor. Sie bescheinigt dem Standort erhebliches touristisches Potential, insbesondere im Zusammenhang mit überregionalen und regionalen Umfeld, stellt andererseits aber erhebliche Defizite am Standort fest. So wird insbesondere das Ortsbild innerhalb der Klostermauern, insbesondere im ehemaligen Gutshofbereich als negativ eingestuft. Außerdem wird die touristische Infrastruktur auf dem Gelände sowie die Angebotsstruktur als unzureichend bezeichnet und ein hoher Handlungsbedarf in den Bereichen Besucherlenkung, Besucherinformation und touristischer Basisinfrastruktur aufgezeigt.

Die Gutachter schlagen ein Bündel von Maßnahmen vor, die in unterschiedliche Prioritätsstufen eingeteilt werden. So wird eine Bereinigung des Geländes durch Abriss der Bauten empfohlen, die im vergangenen Jahrhundert unmaßstäblich auf dem Gelände errichtet wurden (Schafstall, Hopfendarre, Heizhaus). Einrichtungen für die Besucherinfrastruktur (Besucherempfang, Dauerausstellung, Gastronomie) sollen in Gebäude und Areale in historisch nachgewiesenen Strukturen eingegliedert werden; ggf. erforderlicher Neubau ist behutsam in das Gesamtareal einzufügen.

Konkret wird die Einrichtung eines Besucherleitsystems vorgeschlagen, das den Betrieb der Landesschule weitgehend frei von Besucherbeeinträchtigung hält. Dazu soll der Besucherempfang vom Schulportal weg auf den ehemaligen Gutshof umgelegt werden.

Gegenwärtig lotet die Stiftung mit allen Beteiligten Landesstellen die Realisierung der Vorschläge der Studie aus. Dabei steht die Finanzierung im Mittelpunkt. Nähere Informationen erhalten Sie bei Interesse auf Nachfrage unter info@stiftung-schulpforta.de.



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Letzte Aktualisierung am 05.03.2012